Belo Monte Verbrechen an Mensch und Natur
Wir brauchen nichts zum Leben von den Weißen. Die Flüsse bedeuten alles für uns, wenn sie austrocknen, sterben auch wir. Wir wollen in Frieden hier leben und wir haben ein Recht darauf!
...meinen Indigene zu Recht. Die Pläne für den Bau des 11 Gigawatt-Mammutprojekts Belo Monte am Xingu Fluss wurden wieder aufgegriffen. Belo Monte soll nach dem Dreischluchtendamm in China und Itaipú an der brasilianisch-paraguayischen Grenze das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt werden. Der dort ansässige österreichische Bischof Erwin Kräutler spricht sich vehement gegen den geplanten Staudamm aus. Dieses Projekt ist ein Verbrechen an der Natur und an den Menschen.
Hier nur einige der katastrophalen Folgen: In der Region leben 250.000 Menschen, davon 14.000 Indigene. Über 19.000 Menschen müssten umgesiedelt werden. 400-600 km2 Land würden überschwemmt. Die durch den Fäulnisprozess entstehenden Methangase schaden dem Klima. Zwei Staudämme in der Größe von Belo Monte erzeugen gleichviel Emissionen wie São Paulo mit 20 Mio. EinwohnerInnen. Der Großteil der produzierten Energie geht in die Aluminiumproduktion, die EinwohnerInnen der Region gehen leer aus. Über die Gesamtkosten herrscht Unsicherheit, zuletzt wurde von bis zu 11,5 Mrd. E gesprochen. (Quelle: Dreikönigsaktion) www.belomonte.org/petition
Weltweite Abstimmung über die Zukunft unserer Erde Boliviens Präsident Evo Morales hat gegen die Vorgangsweise der Mächtigen in Kopenhagen protestiert und zur Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde vom 20. - 22. April 2010 in Cochabamba eingeladen. Weiters gibt es die Möglichkeit der Stimmabgabe bei einem weltweiten Referendum für unsere gemeinsame Zukunft: www.klimabuendnis.at/abstimmung
Quelle: DKA
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