Folder "Solarstrom für indigene Dörfer am Rio Negro"

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Setzen Sie ein Zeichen! Lassen Sie die Sonne rein!

Solarstrom für indigene Dörfer am Rio Negro - wir danken ersten Unterstützungen aus St. Johann im Pongau, Marchtrenk und der Firma Mea Solar! Das Klimabündnis begleitet seine indigenen PartnerInnen bei der Umstellung der Stromproduktion auf klimafreundliche Solarenergie. Gemeinden, Länder, Schulen und Betriebe im Klimabündnis sind aufgerufen eine solidarische Unterstützung für dieses außerordentliche Projekt beizutragen!

In Kooperation mit der FOIRN, dem Dachverband der indigenen Basisorganisationen, ist die Installation von je zwei Photovoltaikanlagen in sechs Dörfern am Rio Negro, jeweils auf Schule und Gemeinschaftshaus (maloca) geplant. Erste Pilotversuche verliefen bereits erfolgreich.

 

Die Photovoltaikpaneele sollen für Licht nach Einbruch der Dunkelheit sorgen, aber auch Strom für Radios, Videogeräte und Computer liefern. Dank dieser Anlagen, kann nicht nur klimaschonend Strom gewonnen werden, sondern vor allem Bildung und Information ermöglicht werden, beides Schlüsselfaktoren im Kampf um den Erhalt des Regenwalds und der Stärkung der kulturellen Identität.

 

Die 12 geplanten Anlagen sollen in den Dörfern São Jorge, Foz do Curicuriari, Inebo, Tumbira, Iamado und Cewari errichtet werden. Die Kosten pro Anlage betragen rund € 8.800,- inkl. Installation. Schulungs- und Wartungskosten werden von der FOIRN und der lokalen Organisation ISA (Instituto Socioambiental) getragen.

 

Erst kürzlich wurde wieder erfolgreich ein Computerkurs für SchülerInnen und LehrerInnen durchgeführt. Weitere und vertiefende Kurse sollen folgen, um einerseits die Qualität der Ausbildung weiter zu stärken und andererseits Computer und Internet als Kommunikations- und Informationsquelle zu nutzen.

 

Das Klimabündnis ist in den 90er Jahren eine Partnerschaft mit dem Gebiet Rio Negro, das größer als Österreich und Slowenien zusammen ist, eingegangen. Der größte Erfolg war die Anerkennung eines 11 Millionen Hektar Regenwald-Gebietes als indigenes Siedlungsgebiet.

 

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich unter Folder „Solarstrom für indigene Dörfer am Rio Negro“ od. gerne unter 01 581 5881-20 – Mag. (FH) Brigitte Drabeck.

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